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WAS
KÖNNEN WIR FÜR SIE TUN?
In unseren Werkstätten entstehen Rollläden für Fenster
aller Größen, Verdunkelungs- und Sonnenschutz-einrichtungen
sowie Rolltore und Rollgitter. Rollladen- und Jalousiebauer/innen
verarbeiten dabei Kunststoffe, Hölzer, Textilien und Metalle.
Manche Fertigteile liefert uns die Industrie; um so mehr spielt
dann die Montage eine Rolle. Was wir in der Werkstatt fertigen,
bauen wir auf der Baustelle auch selbst ein. |
BERUFSBILD
Rollladen- und Jalousiebauer/innen planen, bauen und montieren Rollläden,
Jalousien, Markisen, Rolltüren und Kunststofffenster. All diese
Konstruktionen haben ein gemeinsames Prinzip: das Aufrollen auf
eine über der jeweiligen Maueröffnung angebrachten Welle
mittels verschiedener Antriebe (Gurtzug, Kurbel, Elektroantrieb).
Die von ihnen konstruierten Anlagen sind beweglich und darüber
hinaus fast ausnahmslos den schädigenden Witterungseinflüssen
ausgesetzt. Dies erfordert bei der Herstellung besondere Kenntnisse,
Sorgfalt und ein umfangreiches handwerkliches Können.
Nach einer ersten Beurteilung der gestellten Aufgabe planen und
entwickeln Rollladen- und Jalousiebauer/innen die geeignete Konstruktion.
Sie berechnen die benötigten Gewichte und Getriebeübersetzungen
und prüfen die statischen Voraussetzungen. Hierzu ist es wichtig
Bau- und Detailpläne lesen zu können und diese bei Bedarf
auch für den eigenen Bereich herstellen zu können.
Natürlich müssen sie auch das für den jeweiligen
Zweck geeignete Material - Kunststoff, Holz, Metall oder Textilien
- bestimmen. Gute Kenntnisse in der Materialbeschaffenheit und im
Materialverhalten, der Qualitätsmerkmale sowie der richtigen
Bearbeitung und Lagerung sind dabei unerlässlich.
Ausgehend von den Planzeichnungen oder der Maßaufnahme am
Rohbau bestimmen sie, zusammen mit Architekten und Vorlieferanten,
die Fertigungsmaße, die in die Werkstatt zur Fertigung gegeben
werden.
Jedes Material fordert spezielle Fertigungskenntnisse von Rollladen-
und Jalousiebauer/innen. Die Bearbeitung von Holz erfolgt mit allgemein
üblichen Holzbearbeitungsmaschinen und erstreckt sich auf dasZuschneiden,
Sägen und Schleifen der fertig gelieferten Stäbe oder
auf das Herausfräsen der Stäbe mit Profilfräsmaschinen
aus Brettern. Mit Spezialmaschinen werden die Profilstäbe dann
geschlitzt und zum Zusammenbau vorbereitet.
Für die Fertigung von Rolltoren und -gittern aus Stahl und
Leichtmetall muss das Schmieden, Schweißen, Drehen und Härten
beherrscht werden. Grundvoraussetzungen sind Feilen, Bohren, Gewindeschneiden
und Richten. Besonders wichtig ist hier auch die Beurteilung der
großen Gewichte welche die Anlagen mit sich bringen. Sie müssen
so berechnet sein, dass weder das Eigengewicht noch Winddruck oder
Vibration eine Gefährdung verursachen können.
Fertigkeiten in der Metallverarbeitung und in Textilien und textilähnlichen
Kunststoffgeweben verlangt der Markisen- und Markisolettenbau.
Die Montage auf der Baustelle ist nach der Erstellung in der Werkstatt
die wichtigste Arbeit der Rollladen- und Jalousiebauer/innen. Stimmen
bei der Montage die in Wirklichkeit vorgefundenen Verhältnisse
nicht mit den in der Werkstatt gefertigten Anlagen überein,
müssen an Ort und Stelle Änderungen und Anpassungen vorgenommen
werden ohne dabei die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen.
Der häufige Wechsel von Baustellen und einzubauenden Konstruktionen
verlangt von Rollladen- und Jalousiebauer/innen, dass sie sich immer
auf neue Gegebenheiten einstellen. Dies macht die Arbeit aber auch
interessanter und vielseitiger und erfordert Eigeninitiative und
Kreativität.
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Kommentar
der
Bundesarbeitsgemeinschaft
zur neuen Handwerks-
verordnung  |
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